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Fragment: SIH-0003
Fragment eines Missale, Südwestdeutschland, c. 12.-13. Jahrhundert
Pergament, unregelmäßig beschnittenes Einzelblatt
23 x 18,5 cm
Alt-Nr. 5. Sammlerbeschriftung auf dem alten Passepartout: „11.–12. Jahrh. Südwestdeutsch ? (mit Neumen)“
Dieses Pergamentfragment ist unregelmäßig beschnitten und wurde offenbar sekundär als Buchumschlag verwendet, was an Faltspuren und Verschmutzungen noch gut zu erkennen ist. Es handelt sich um einen liturgischen Text mit Messgesängen. Einige Zeilen enthalten Neumen. Die Handschrift demonstriert die ausgefeilten Buchproduktionstechniken mittelalterlicher deutscher Skriptorien.
Der Text, der durch rote Initialen strukturiert ist, enthält Rubriken für die liturgische Betonung und Navigation. Die Schrift ist professionell, aber nicht luxuriös ausgeführt. Buchstabenabstand und Zeilenausrichtung sind konsistent und die geübte Hand deutet auf ausgebildete Schreiber aus Kloster- oder Domskriptorien hin.
Das Fragment enthält Gradual- oder Allelujaverse, die zwischen den Lesungen während der Messe gesungen wurden. Der Text „Recordare mei domine“ (Gedenke meiner, o Herr) deutet auf Verwendung in bußfertigen oder bittenden Kontexten innerhalb der Messliturgie hin, möglicherweise für spezifische Festtage oder saisonale Besonderheiten.
Oleksandr Okhrimenko
Bitte zitieren nach der Druckfassung: Oleksandr Okhrimenko, Fragment eines Missale, Südwestdeutschland, c. 12.-13. Jahrhundert, in: Kristin Böse und Sita Steckel (Hg.), Tinte und Gold. Fragmente mittelalterlicher Handschriften aus der Sammlung von Hanny Franke, Eschborner Museumsschriften 10, Eschborn 2025, S. 54.
Zu den Literaturnachweisen

